Z-Achsen-Auflösung Magische Zahlen | PrintCalcLab

Optimale Schichthöhen für die Z-Leitspindel finden.

Die Z-Achse kann sich nicht in beliebig feinen Schritten bewegen. Sie rückt in diskreten Schritten vor, die durch die Leitspindel-Steigung, den Schrittwinkel des Schrittmotors und die Mikroschritt-Einstellung des Treibers bestimmt werden. Wählt man Schichthöhen, die exakte Vielfache dieses Schrittabstands sind — sogenannte magische Zahlen —, landet jede Schicht auf einer exakten Schrittgrenze statt auf einem Rundungswert. Das verhindert subtile Banding-Artefakte und periodische Z-Artefakte.

Wie es funktioniert

Schrittabstand = Leitspindel-Steigung ÷ (Schritte pro Motorumdrehung × Mikroschritt). Die Vorgaben gehen von einem 1,8°-Motor (200 Schritte/Umdrehung) und 16× Mikroschritt aus — typisch für A4988- oder DRV8825-Treiber. Bei 8 mm Steigung: 8 ÷ 3200 = 0,0025 mm/Schritt. Der Rechner teilt die Schichthöhe durch diesen Wert: ganzzahlig = magische Zahl, sonst wird die nächste magische Schichthöhe vorgeschlagen.

Häufig gestellte Fragen

Was sind magische Zahlen im 3D-Druck?

Schichthöhen, die durch die Motorschritte der Z-Achse ganzzahlig teilbar sind. Ist das Verhältnis keine ganze Zahl, muss die Firmware jede Schichtbewegung runden. Bei hohen Drucken können sich die kumulierten Rundungsfehler als periodisches Banding zeigen.

Welche Standardwerte muss ich für meinen Drucker ändern?

Wenn dein Z-Motor ein 0,9°-Typ ist, setze Schritte/Umdrehung auf 400 und passe den Mikroschritt an deinen Treiber an — A4988/DRV8825-Boards verwenden häufig 16, viele 32-Bit-Boards 32. Die Leitspindel-Steigung ist der Verfahrweg pro Umdrehung.

Wie schlimm ist es, wenn die Schichthöhe keine magische Zahl ist?

Mit interpolierenden Stepper-Treibern meist nicht sichtbar — aber es schadet nicht zu korrigieren: Der Vorschlag verschiebt die Schichthöhe um weniger als einen halben Schrittabstand, das Profil ändert sich also nur um wenige Mikrometer.

Sind magische Zahlen auch für X- und Y-Achsen relevant?

Bei der Z-Achse wird die gleiche Schichthöhe tausende Male wiederholt, sodass sich Rundungsfehler in festen vertikalen Abständen anhäufen und sichtbar werden. X- und Y-Positionen wechseln über jede Schicht hinweg kontinuierlich, weshalb Rundungen dort keine periodischen Muster bilden.

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